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30. November 2021

FPÖ - Mahdalik: Aus für Lobautunnel wäre vor allem für den 22. Bezirk eine Katastrophe

Wien (OTS) - „Blümel und Kurz haben uns Infrastrukturministerin Gewessler eingebrockt und sollen daher auch ihre Geisterfahrt in Sachen S1 und Lobautunnel stoppen. Vom Wiener ÖVP-Chef und dem Sektenführer a.D. aus St. Meidling/Thaya vernimmt man aber leider nur dröhnendes Schweigen zu den irrwitzigen Plänen einer verkehrspolitischen Amokläuferin. Die kolportierte Rumpfvariante ohne Lobautunnel und Lückenschluss zwischen Groß Enzersdorf und Schwechat würde die tägliche Stauhölle für 200.000 Menschen im 22. Bezirk auf viele Jahre festschreiben, aber durch die fehlende Entlastung für A22 und A23 auch massive Schäden für die Wiener Wirtschaft nach sich ziehen“, warnt der Wiener FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik.

Für schlichte Grüngemüter mag es natürlich möglich erscheinen, dass zehntausende Autobesitzer im Fall der Streichung von Entlastungsstraßen ihre Fahrzeuge in die Luft sprengen und mit dem Klappradl vom 22. Bezirk nach Penzing oder Liesing in die Arbeit pendeln, für vernunftbegabte Zeitgenossen eher nicht. Das Aus für Lobautunnel und S1-Lückenschluss nach Schwechat würde etwa bedeuten, dass die Entlastung von 6.000 bzw. 8.000 Kfz pro Tag allein für die Ortskerne von Hischstetten und Aspern zunichte gemacht würden. „Aus dem ministeriellen Elfenbeinturm ist es halt ein Leichtes, 200.000 Menschen im 22. Bezirk weiter in einer Lärm-, Abgas- und Feinstaubhölle ersticken zu lassen“, kritisiert Mahdalik.

Zudem verdrängen Gewessler und ihre grünen Komplizen im Wiener Rathaus, die in ihrer Regierungskoalition mit der SPÖ von 2010 bis 2020 dank Verkehrsstadträtin Vassilakou und Klubobmann Ellensohn alle rechtlichen Vorraussetzungen für den Bau der Stadtstraße geschaffen haben, die unvermindert massive Bautätigkeit im 22. Bezirk. „In der Seestadt und den umliegenden Bereichen von Aspern, Breitenlee, Essling und Hirschstetten sollen in den nächsten 10 Jahren weitere 20.000 Wohnungen in die Höhe gezogen werden. „Alle diese Widmungen inklusive Bodenversiegelung ohne Ende wurden von Ellensohn, Chorherr & Co. mit der SPÖ im Gemeinderat durchgedrückt. Für die Grünen oder Teile von ihnen wird es sich wohl gelohnt haben, in welcher Form auch immer. Jetzt den Bau von unverzichtbaren Entlastungsstraßen zu stoppen, ist nicht nur deshalb eine echte Schweinerei“, so Mahdalik. (Schluss)ku/ve/rt

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